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	<title>AGV Olpe</title>
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		<title>Aktuelles – Ergebnisse der Konjunkturumfrage &#038; Einschätzungen aus dem Pressegespräch</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/aktuelles-ergebnisse-der-konjunkturumfrage-einschaetzungen-aus-dem-pressegespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 07:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen im Kreis Olpe bleibt ernst. Das wurde beim Pressegespräch am vergangenen Montag ebenso deutlich wie in der aktuellen Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes. Der industrielle Mittelstand steht weiterhin unter massivem Druck: eine schwache Nachfrage, hohe Energie‑ und Arbeitskosten, Bürokratie sowie anhaltende geopolitische Spannungen belasten die Betriebe erheblich. Christopher Mennekes, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen im Kreis Olpe bleibt ernst. Das wurde beim Pressegespräch am vergangenen Montag ebenso deutlich wie in der aktuellen Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes. Der industrielle Mittelstand steht weiterhin unter massivem Druck: eine schwache Nachfrage, hohe Energie‑ und Arbeitskosten, Bürokratie sowie anhaltende geopolitische Spannungen belasten die Betriebe erheblich.</p>
<p><strong>Christopher Mennekes</strong>, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes, machte deutlich, dass es längst nicht mehr an Erkenntnissen über die Ursachen der schwierigen Lage fehlt – sondern an deren Umsetzung in politisches Handeln. <em>„Wir brauchen jetzt einen entschlossenen Reformweg. Die Unternehmen benötigen echte Entlastungen und eine Energiewende, die den Industriestandort stärkt.“</em> Besonders verwies er auf die zusätzlichen Belastungen durch die bestehenden globalen Herausforderungen.</p>
<p>Auch <strong>Christian Hermann</strong>, stellvertretender Vorsitzender, unterstrich die Bedeutung verlässlicher und einfacher Rahmenbedingungen. Er warnte, dass der vielfach angekündigte „Herbst der Reformen“ ausgeblieben sei – und Unternehmen weiter auf dringend notwendige Impulse warten. Trotz einzelner verhaltener Hoffnungsschimmer bleibt die Gesamtsituation angespannt: <em>„Es braucht jetzt Maßnahmen, die in der betrieblichen Realität wirklich ankommen.“</em></p>
<p>Mit Blick auf Beschäftigung und Ausbildung zeigte sich <strong>Arndt G. Kirchhoff</strong>, Präsident von unternehmer nrw sowie stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Metall, besorgt: <em>„Unsere regional stark verwurzelten Industriearbeitsplätze stehen unter Druck. Gerade jetzt müssen wir die berufliche Bildung stärken und jungen Menschen die hervorragenden Chancen in der Industrie aufzeigen.“</em> Der Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern Im Kreis Olpe verschärfe die Lage derzeit zusätzlich – viele Betriebe sehen sich gezwungen, Ausbildungsangebote zu reduzieren.</p>
<p>Trotz der insgesamt schwierigen Situation gibt es aber auch positive Signale. Der Neubau der Rahmedetalbrücke wurde während des Pressegesprächs als Beispiel dafür hervorgehoben, dass Deutschland Projekte sehr wohl erfolgreich realisieren kann, wenn Prioritäten klar gesetzt und Verfahren gut gesteuert werden. Für viele Unternehmen ist dies ein wichtiges psychologisches Zeichen: Leistungsfähigkeit ist vorhanden – jetzt müssen die politischen Rahmenbedingungen folgen.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband fordert daher einen klaren Reformkurs. Im Mittelpunkt stehen:</p>
<ul>
<li><strong>dauerhaft wettbewerbsfähige Energiepreise</strong>,</li>
<li><strong>bessere Investitionsanreize</strong>,</li>
<li><strong>spürbarer Bürokratieabbau</strong>,</li>
<li><strong>stabile Arbeitskosten</strong>,</li>
<li>sowie eine <strong>starke Fachkräftesicherung durch Zuwanderung und Ausbildung</strong>.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
2026 muss zum Wendepunkt für den Industriestandort werden. Die Unternehmen im Kreis Olpe sind leistungsfähig, innovativ und fest in der Region verwurzelt. Damit diese Stärken wieder voll zum Tragen kommen können, braucht es jetzt entschlossenes politisches Handeln – klar, verlässlich und praxisnah.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3191" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0686_a-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3190" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0682-a-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3192" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0688_a-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Europa in unbequemen Zeiten“ – Sigmar Gabriel beeindruckt bei Unternehmertagung 2025</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/unternehmertagung-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 07:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[„Europa in unbequemen Zeiten“ – Sigmar Gabriel beeindruckt bei Unternehmertagung von AGV Olpe und Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd Olpe, 11. Juni 2025 – Rund 370 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kommunen folgten der Einladung des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. und der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd zur diesjährigen Unternehmertagung in der Stadthalle Olpe. Im Mittelpunkt stand ein hochaktueller [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Europa in unbequemen Zeiten“ – Sigmar Gabriel beeindruckt bei Unternehmertagung von AGV Olpe und Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd</strong></p>
<p><strong>Olpe, 11. Juni 2025</strong> – Rund 370 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kommunen folgten der Einladung des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. und der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd zur diesjährigen Unternehmertagung in der Stadthalle Olpe. Im Mittelpunkt stand ein hochaktueller Vortrag von Sigmar Gabriel, ehemaliger Vizekanzler und Bundesminister, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, zum Thema „Europa in unbequemen Zeiten“.</p>
<p>Die musikalische Umrahmung übernahm in diesem Jahr das Schulorchester des Städtischen Gymnasiums Olpe unter der Leitung von Herrn Burghaus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2314 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2025/07/DSCN3253-300x231.jpg" alt="" width="421" height="324" /></p>
<p><strong>Wirtschaftliche Stärke trifft geopolitische Realität</strong></p>
<p>Zu Beginn der Veranstaltung setzte Christopher Mennekes, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Olpe, die wirtschaftliche Lage des Kreises in einen europäischen und globalen Kontext.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2328 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2025/07/DSCN3250-274x300.jpg" alt="" width="274" height="300" /></p>
<p>Eine Region im Herzen Südwestfalens, geprägt von hoher Industriedichte, starker Tarifbindung und niedriger Arbeitslosigkeit – insbesondere in der Metall- und Elektroindustrie. Doch diese solide Basis stehe laut Mennekes immer mehr unter Druck: Die Herausforderungen für Europa und die deutsche Wirtschaft würden existentieller – von Bürokratisierung, zu hohen Energiepreisen bis hin zum wahrnehmbaren Druck auf demokratische Strukturen in Europa.</p>
<p>Er warnte davor, Europa und die europäische Idee auf das derzeit wahrgenommene „Bürokratiemonster“ zu reduzieren, und betonte stattdessen die großen Errungenschaften der EU: Völkerverständigung, Demokratie, gemeinsame Qualitätsstandards, Binnenmarkt und eine starke gemeinsame Währung. Mennekes unterstrich, dass die Unternehmen in der aktuellen Lage eine handlungsfähige Politik bräuchten, die die Wirtschaft entlaste und Strukturreformen angehe: „Lassen Sie uns alle weiter dafür werben, dass eine starke und robuste Wirtschaft die beste Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist.“</p>
<p><strong>Sigmar Gabriel: „Die Welt ist aus dem Takt geraten“</strong></p>
<p>In seiner 80-minütigen Rede zeichnete Sigmar Gabriel ein eindrucksvolles Bild der aktuellen Weltlage. Mit dem Vergleich einer aus dem Takt geratenen Welt als „Orchester“ stellte er klar: Europa habe über 600 Jahre das Zentrum der globalen Handels- und Werteordnung gebildet – heute finde jedoch eine massive Interessenverschiebung in Richtung Indopazifik statt, wo zwei Drittel der Weltbevölkerung leben.</p>
<p>Die sogenannte Zeitenwende sei nicht nur Folge, sondern Ausdruck tieferliegender globaler Veränderungen: Die USA, traditionell wirtschaftlicher Hegemon und Garant für Frieden und Freiheit, zögen sich zunehmend aus dieser Rolle zurück. Allianzen, einst ihr Machtmultiplikator, würden hinterfragt – vor allem durch die Politik Donald Trumps. Gleichzeitig erhebe der globale Süden zunehmend seine Stimme und stelle die westlich dominierte Weltordnung infrage.</p>
<p>Europa, so Gabriel, müsse darauf mit strategischer Klarheit und weniger moralischer Überheblichkeit reagieren: „Werte nach innen, Interessen nach außen“ laute das Gebot der Stunde. Das bedeute auch, sich geopolitisch und verteidigungspolitisch neu aufzustellen: „Wer den Krieg verhindern will, muss sich auf ihn vorbereiten“, so Gabriel. Abschreckung und Dialog seien keine Widersprüche, sondern zwei Seiten derselben Medaille.</p>
<p><strong>Sozialstaat als Chance – nicht als Stillstand</strong></p>
<p>Deutliche Worte fand Gabriel auch zur innenpolitischen Lage. Der Sozialstaat sei eine zentrale Errungenschaft – er müsse jedoch Chancen ermöglichen und dürfe nicht zum Sozialhilfestaat degenerieren. Nur durch Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und Bildung könne die Trennung von Herkunft und Zukunft gelingen.</p>
<p>Sein Appell an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: Nicht „den Gürtel enger schnallen“, sondern „die Ärmel hochkrempeln“. Europa und Deutschland hätten schon weitaus größere Krisen gemeistert – und könnten auch diesmal gestärkt daraus hervorgehen.</p>
<p><strong>Starker Auftritt mit nachhaltiger Wirkung</strong></p>
<p>Der langanhaltende Applaus und die anschließenden Gespräche zeigten: Gabriel traf den Nerv des Publikums – mit Analyse, Klartext und Weitblick. Die Unternehmertagung 2025 in Olpe wurde damit einmal mehr zu einem Forum für konstruktiven Austausch über wirtschaftliche und politische Zukunftsfragen – regional verwurzelt, global denkend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2316 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2025/07/DSCN3275-300x235.jpg" alt="" width="365" height="286" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/pressemitteilung-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 08:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Arbeitgeberverband Olpe fordert konsequente und schnelle Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland Der Arbeitgeberverband Olpe präsentiert alarmierende Ergebnisse aus seiner jüngsten Konjunkturumfrage. Die Umfrage, an der ein Großteil der M+E-Betriebe im Kreis Olpe mit rund 11.500 Beschäftigten und gut 450 Auszubildenden teilnahm, offenbart im dritten Jahr in Folge einen zum Teil dramatischen Abwärtstrend der aktuellen Wirtschaftslage sowie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Arbeitgeberverband Olpe fordert konsequente und schnelle Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland</h2>
<p><span id="more-2023"></span></p>
<p>Der Arbeitgeberverband Olpe präsentiert alarmierende Ergebnisse aus seiner jüngsten Konjunkturumfrage. Die Umfrage, an der ein Großteil der M+E-Betriebe im Kreis Olpe mit rund 11.500 Beschäftigten und gut 450 Auszubildenden teilnahm, offenbart im dritten Jahr in Folge einen zum Teil dramatischen Abwärtstrend der aktuellen Wirtschaftslage sowie der Erwartungen für die nächsten Monate.</p>
<p>„Die Sorgen der Unternehmen sind zunehmend existenzieller, dies zeigen nicht nur die im Vergleich zum Vorjahr weiterhin hohen Teilnahmezahlen an der Umfrage, sondern auch die zahlreichen Gespräche und Anfragen an den Arbeitgeberverband“, so der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes, Christopher Mennekes. Nicht zuletzt steigen auch im Kreis Olpe die Arbeitslosenquote sowie die Anzeigen zur Kurzarbeit an. Aus der Umfrage ergibt sich, dass 64 % der Unternehmen in den letzten sechs Monaten entweder Personal abgebaut oder den Nachfragerückgang über Kurzarbeit abgefedert haben. Für die kommenden sechs Monate gehen nach aktueller Lage dreiviertel der Unternehmen davon aus, Maßnahmen wie Personalabbau oder Kurzarbeit nutzen zu müssen. Die Stimmungslage hat sich im dritten Jahr in Folge nochmals deutlich verdüstert.</p>
<p>„Die Herausforderungen für die Wirtschaft sind enorm, die Ursachen vielfältig. Deswegen braucht es rasch nach der Wahl Impulse, die schnell und dauerhaft wirken, wie z. B. Steuererleichterungen. Statt an veralteten Konzepten festzuhalten, erwarte ich von der neuen Bundesregierung ein klareres politisches Bekenntnis zu Zukunftstechnologien. Deutschland und vor allem wir in Südwestfalen sind innovationsfähig und leistungsbereit. Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt durch politische Entscheidungen, Mut und Willen einen Stimmungswandel und wirtschaftlichen Aufschwung herbeizuführen“, so Christopher Mennekes.</p>
<p>Vom Berliner Politikbetrieb sowie den Resten der Ampelkoalition sei hier leider aller Wahrscheinlichkeit nichts mehr zu erwarten, so Arndt G. Kirchhoff, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Metall und Präsident von unternehmer nrw. Deshalb erwarte auch er, dass schnellstmöglich im Anschluss an die Bundestagswahl Ende Februar eine stabile und handlungsfähige Regierungskoalition Differenzen im sachlichen Diskurs überwindet und einen wirtschafts- und industriepolitischen Kurs etabliert, der ein investitions- sowie innovationsfreundliches Klima in und für den Industriestandort Deutschland fördert. Der öffentlich ausgetragene Streit sowie das Hin- und Her der vergangenen Monate innerhalb der Regierungskoalition haben hierbei nicht zur Problemlösung beigetragen und die Unsicherheiten erhöht. Insofern sei die Krise größtenteils eine politisch hausgemachte Krise. Der Vorstoß zahlreicher Unternehmer auf die bestehenden Missstände wie beispielsweise die Energiekostensituation oder die bürokratischen Hürden hinzuweisen, ist teilweise ungehört verhallt, was zu großer Enttäuschung nicht nur bei Unternehmerinnen und Unternehmern, sondern auch in großen Teilen der Bevölkerung geführt hat.  Auch in Zukunft wird Deutschland auf die Industrie zur Sicherung des Wohlstands und des sozialen Friedens angewiesen sein. Viel zu lange habe die Politik den Fehlentwicklungen in diesem Land zum Teil tatenlos zugesehen oder falsche wirtschafts- und sozialpolitische Entscheidungen getroffen. Jedem müsse klar sein, dass die bisweilen bestehende Ansicht, der Wegfall industrieller Arbeitsplätze mit einem Strukturwandel hin zum Dienstleistungssektor bedeute für dieses Land keinen Wohlstandsverlust, falsch sei, so Arndt G. Kirchhoff weiter.</p>
<p>Diese aktuelle Zustandsbeschreibung wird durch die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage auch für den Kreis Olpe bestätigt.</p>
<p>So beurteilten 48 % der Betriebe und damit 5 %-Punkte mehr als noch im Vorjahr ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. Lediglich 12 % beurteilen die Lage als gut. Auch die kommenden sechs Monate geben keinen Anlass für Optimismus. Gut ein Viertel der Unternehmen erwartet eine weitere Verschlechterung der Geschäftslage, 68 % gehen von einem gleichbleibenden Trend aus.</p>
<p>Zieht man die aktuelle Geschäftslage, die aktuelle Auftragslage sowie die aktuelle Ertragslage als Gradmesser der aktuellen Wirtschaftslage heran, so beurteilen lediglich zwischen 4 % und 16 % je nach Kennzahl ihre aktuelle Wirtschaftslage als gut. Dies entspricht je nach betrachteter Kennzahl mit Ausnahme der Ertragslage einen Rückgang zwischen 5 %-Punkten sowie 22 %-Punkten verglichen mit den Vorjahreswerten. Zwar gehen bei der Ertragslage 16 % der Unternehmen gegenüber 8 % im Vorjahr von einer guten Ertragslage aus, jedoch erhöht sich im Vergleich auch der Anteil mit einer schlechten Ertragslage von 29 % im Jahr 2023 auf 40 % im Jahr 2024.</p>
<p>Dieses Bild der aktuellen Wirtschaftslage setzt sich bedauerlicherweise auch in der bestehenden Erwartungshaltung fort.</p>
<p>Lediglich 8 % der Unternehmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung der inländischen Auftragslage als auch der Ertragslage.  Bei der Geschäftslage erhöht sich der Anteil der Unternehmen, die eine Verschlechterung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten erwarten von 17 % im Jahr 2023 auf 24 % im Jahr 2024. Der Großteil, nämlich gut 68 %, erwartet eine gleichbleibende Geschäftslage, die aber wie eingangs skizziert von gut der Hälfte der Unternehmen aktuell als schlecht eingestuft wird.</p>
<p>Auch beim Investitionsverhalten zeigt sich sehr deutlich, dass der Standort Deutschland durch zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe bürokratische Hürden sowie die zu hohen Energiekosten im Vergleich zu ausländischen Standorten zunehmend das Nachsehen hat.</p>
<p>Lediglich 4 % der Unternehmen haben ihre Investitionstätigkeit im Inland im Vergleich zum Vorjahr erhöht. 42 % haben diese entsprechend reduziert. Hier dürften neben den oben erwähnten Standortnachteilen auch die hohen Unsicherheiten und die fehlenden wirtschaftlichen Perspektiven eine Rolle spielen.</p>
<p>Der Rückgang der Investitionstätigkeit im Inland zeigt sich spiegelbildlich in den Investitionstätigkeiten im Ausland. Hier gehen lediglich 14 % der Unternehmen von einer Reduzierung aus. Gut ein Fünftel der Unternehmen plant eine Ausweitung der Investitionen im Ausland und 64 % eine Beibehaltung des bisherigen Engagements im Ausland.</p>
<p>„Diese Entwicklung muss Anlass zur Sorge geben“, so Arndt G. Kirchhoff. Fehlende Investitionen seien auch Ausdruck fehlender wirtschaftlicher Perspektiven. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer Vertrauen der Politik und dem Standort Deutschland aktuell nicht mehr oder sind schlichtweg am Ende ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten. „Sollte sich diese Entwicklung verfestigen, sind Wohlstandsverluste und die damit verbundenen unmittelbaren Auswirkungen auf die Sozialsysteme unausweichlich“, warnt Arndt G. Kirchhoff. „Die Politik muss nunmehr ohne weitere Hängepartie das Steuer herumreißen, um eine weitere De-Industrialisierung zu verhindern.“</p>
<p>Christian Hermann, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes ergänzt, dass die Konjunkturumfrage auch offenbare, dass Unternehmen mit nur deutschen Standorten kaum bis keine Möglichkeiten haben, den bestehenden Kostendruck über Auslandsstandorte auszugleichen. Für diese Unternehmen spitze sich die aktuelle Situation aus hohen Energiekosten, überbordender Bürokratie und bestehendem Arbeits- und Fachkräftemangel mittlerweile dramatisch zu.</p>
<p>Mit Blick auf die Umfrage scheint einzig die Ausbildungsplatzsituation ein Lichtblick zu sein. Hier planen 84 % eine Beibehaltung der Entwicklung der Ausbildungsplätze, 8 % möchten sogar mehr junge Menschen ausbilden.</p>
<p>„Jedoch wird auch dies die heimische Wirtschaft vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem bestehenden Arbeits- und Fachkräftemangel vor zunehmende Herausforderungen stellen“, konstatiert Christian Hermann.</p>
<p>Er ergänzt, mit Blick auf die Umfrageergebnisse zur Beschäftigungssituation, dass die Bemühungen der Unternehmen, weiterhin so lange wie möglich an der Stammbelegschaft festzuhalten, vor eben diesem Hintergrund des zunehmenden Arbeits- und Fachkräftemangels gesehen werden müssen. So haben immerhin 60 % der Unternehmen trotz der strukturellen Multikrisen ihre Beschäftigung in den letzten sechs Monate stabil halten können und immerhin 48 % der Unternehmen halten dies auch für die nächsten sechs Monate noch für realistisch.</p>
<p>Wiederholt fordert der AGV Olpe von der neuen Bundesregierung eindringlich eine verlässliche Wirtschaftspolitik mit Weitblick, die Vertrauen und Planbarkeit bietet. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Fragen der Energiepreisentwicklung und der Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund der notwendigen Transformation in erneuerbare Energien. Die Unternehmen benötigen dringend einen verlässlichen Planungshorizont und konkurrenzfähige Energiepreise. Nach wie vor ist die Energiefrage ungelöst und belastet die Unternehmen neben den bürokratischen Hürden im internationalen Vergleich enorm. Hierbei ist es ist aus Sicht der Unternehmen wenig hilfreich, wenn die Politik darauf verweist, dass die Energiekosten sich weitestgehend erholt hätten, wenn diese im internationalen Vergleich, ja sogar im europäischen Vergleich nicht wettbewerbsfähig sind. Dabei werden die bestehenden Energiepreise durch Netzentgelte sowie Versorgungsschwankungen – Stichwort „Dunkelflaute“ sogar noch weiter belastet. „Wer beim Ausstieg aus Kohle- und Atomenergie keine Strategie und keine belastbare Planung für das Umstiegsszenario bereithält, nimmt die aktuelle Entwicklung und das Risiko einer De-Industrialisierung für den Standort Deutschland bewusst in Kauf“, so Arndt G. Kirchhoff.</p>
<p>Christopher Mennekes betont, dass es dringend geboten sei, sich der Säulen der sozialen Marktwirtschaft zu besinnen und Innovation und Leistungsbereitschaft als Basis unseres Wohlstandes zu fördern, um vor dem Hintergrund der anstehenden Herausforderungen durch Demografie, Dekarbonisierung, Digitalisierung und De-Globalisierung der aktuellen Tendenzen von De-Industrialisierung und gesellschaftlicher Spaltung keinen Vorschub zu leisten. „Nur gemeinsam können Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen lösen und Wohlstand erhalten.“</p>
<p>Christian Hermann ergänzt, dass der Wohlstand dieses Landes und damit auch der gesamte Sozialstaat auf wirtschaftlich gesunden Unternehmen, der Wertschöpfung und den damit verbundenen Arbeitseinkommen beruhe und gerade vor diesem Hintergrund die aktuelle Entwicklung im industriellen Umfeld mit Desinvestitionen, Personalabbau und Verlagerungstendenzen mit großer Sorge betrachtet werden muss.</p>
<p>Am Ende können die anstehenden, teils disruptiven Herausforderungen nur bewältigt werden, wenn der wirtschaftspolitische Rahmen wettbewerbsfähige und industriefreundliche Strukturen auf der Basis sozialer Marktwirtschaft ermöglicht und damit eine Basis für wirtschaftlich starke Unternehmen bietet.</p>
<p>Zusammenfassend geben die Ergebnisse der diesjährigen Konjunkturumfrage Anlass zur Sorge und zeigen zum wiederholten Male auf, dass der wirtschaftspolitische Rahmen schnellstmöglich neu justiert werden muss. Zunehmend steigende Steuern und Abgaben, hohe Lohnzusatzkosten, hohe Energiekosten, hohe Unsicherheiten, die nach wie vor fehlende Verlässlichkeit der Politik bei gleichzeitig hoher Bürokratie, trüben mittlerweile nicht mehr nur die Stimmung der Unternehmen, sondern setzen Unternehmen zunehmend existenziell unter Druck.</p>
<p>Derzeit befindet sich Deutschland in einer strukturellen Krise, die es mit aller Kraft schnellstmöglich zu überwinden gilt. Deutschland verzeichnet seit geraumer Zeit das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums, hier gilt es konsequent die Ursachen anzugehen und die stockende Volkswirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen.</p>
<p>In seinem jüngsten Gutachten attestiert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Wirtschaft ein „Hinterherhinken im internationalen Vergleich“. Aus dem Gutachten ergibt sich, dass die deutsche Volkswirtschaft sich weiterhin in der Stagnation befindet und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den vergangenen fünf Jahren real insgesamt lediglich um 0,1 % gewachsen ist. Im Ergebnis geht der Sachverständigenrat davon aus, dass in der Gesamtschau das Ergebnis naheliegend sei, dass die deutsche Volkswirtschaft sowohl von konjunkturellen als auch von strukturellen Problemen ausgebremst wird.  Die von den Gewerkschaften bei den Tarifrunden immer wieder bemühte private Konsumquote zur Belebung der Inlandsnachfrage hat sich leider nicht bewahrheitet, zwar haben sich die Realeinkommen mittlerweile von den Einkommensverlusten im Zuge der hohen Inflation zwischen Herbst 2021 und Mitte 2023 erholt, dennoch nimmt der Konsum keine Fahrt auf und die Sparquote bleibt hoch. Dies begründe sich auch mit Ad-Hoc-Entscheidungen der Politik, so Arndt G. Kirchhoff. Er ergänzt, dass das Streichen der Prämie für den Kauf von Elektroautos von heute auf morgen oder der Eingriff des Staates in das Privateigentum der Menschen – Stichwort Gebäudeenergiegesetz oder auch umgangssprachlich Heizungsgesetz – die Menschen in diesem Land zutiefst verunsichere. Diese Verunsicherung setze sich mit den nunmehr anstehenden Neuwahlen fort, da derzeit für die Menschen nicht klar sei, wie es weitergehe. Auch dies führe weiterhin zu Zurückhaltung und damit auch zum Ausfall notwendiger Nachfrageimpulsen bei Industrie und Handwerk. Somit ist auch im kommenden Jahr nur mit geringem Wachstum zu rechnen und Deutschland dürfte dementsprechend auch weiterhin deutlich hinter den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückbleiben, so der Sachverständigenrat.</p>
<p>Deshalb fordern die Unternehmer des Kreises Olpe von der neuen Bundesregierung eine konsequente und schnelle Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.</p>
<p>Abschließend betonen Christopher Mennekes, Arndt G. Kirchhoff und Christian Hermann einstimmig, dass nunmehr der wirtschaftspolitische Kurswechsel gelingen muss, damit Deutschland nicht international den Anschluss verliert und Wachstum sowie Wohlstand möglich wird. Dabei muss der Fokus auf einer Stärkung der Industrie und der Vermeidung weiterer Belastungen jedweder Art liegen. Ansonsten wird Deutschland an den selbstgesteckten Zielen scheitern und im Zuge der geopolitischen Lage zunehmend unter Druck geraten. Die Entwicklung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass es Politik gelingen muss, hier Vertrauen zurückzugewinnen. Nur dann kann es gelingen die bevorstehenden Herausforderungen zu meistern und den Standort Deutschland resilient gegen äußere Einflüsse zu machen.</p>
<p>Olpe, 09. Januar 2025</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Thorsten Holzhäuser</p>
<p>Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V.</p>
<p>Telefon:               02761 / 9664 0</p>
<p>Telefax:                02761 / 9664 70</p>
<p><a href="mailto:holzhaeuser@agv-olpe.de">holzhaeuser@agv-olpe.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unternehmertagung 2024</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/unternehmertagung-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 11:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Unternehmertagung 2024 der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd und Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. am 11.06.2024 fand nicht zuletzt durch den Festredner Markus Gürne, Ressortleiter der ARD-Finanzdirektion, einen sehr guten Anklang. Rund 300 Gäste waren der Einladung in die Stadthalle Olpe gefolgt. Nach der Begrüßung durch Herrn Christopher Mennekes nahm Herr Markus Gürne die Zuhörenden auf eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unternehmertagung 2024 der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd und Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. am 11.06.2024 fand nicht zuletzt durch den Festredner Markus Gürne, Ressortleiter der ARD-Finanzdirektion, einen sehr guten Anklang. Rund 300 Gäste waren der Einladung in die Stadthalle Olpe gefolgt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1932 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/06/DSCN2847-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></p>
<p>Nach der Begrüßung durch Herrn Christopher Mennekes nahm Herr Markus Gürne die Zuhörenden auf eine eindrucksvolle Reise mit, die mit den geopolitischen Verschiebungen und dem sinkenden Einfluss des Westens begann und mit der Notwendigkeit ökonomischer Bildung endete.</p>
<p>Er machte deutlich, dass es zum einen radikaler Offenheit über die Frage, was geht und was geht nicht in Deutschland und Europa, bedarf und zum anderen Investitionen zwingend notwendig sind, um den Anschluss an Volkswirtschaften wie China, Indien und die USA nicht zu verlieren. Er betonte aber auch, dass bei allen Schwierigkeiten weiterhin gute Chancen bestehen, im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bleiben. Nämlich dann, wenn wir uns ernsthaft mit unseren Möglichkeiten unter den gegebenen globalen Wirtschaftsbedingungen auseinandersetzen. Ein wirklich toller Vortrag, der viel Zuspruch fand und im Anschluss zu zahlreichen Gesprächen anregte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1933 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/06/DSCN2840-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Die musikalische Umrahmung übernahm in diesem Jahr die Big Band des St.-Franziskus-Gymnasiums Olpe unter der Leitung von Herrn Sebastian Schmidt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Christopher Mennekes, Christian Hermann und Arndt G. Kirchhoff in ihren Ämtern bestätigt</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/christopher-mennekes-christian-hermann-und-arndt-g-kirchhoff-in-ihren-aemtern-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.agv-olpe.de/?p=1927</guid>

					<description><![CDATA[In der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands für den Kreis Olpe e.V. am 11.06.2024 wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder sowie alle Mitglieder des Tarifausschuss Metall in Ihren Ämtern bestätigt. Christopher Mennekes, geschäftsführender Gesellschafter der Mennekes Elektrotechnik GmbH &#38; Co. KG wurde als Vorsitzender des Vorstandes sowie als Vorsitzender des Tarifausschuss Metall einstimmig bestätigt. Herr Christian Hermann, geschäftsführender Gesellschafter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands für den Kreis Olpe e.V. am 11.06.2024 wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder sowie alle Mitglieder des Tarifausschuss Metall in Ihren Ämtern bestätigt.</p>
<p>Christopher Mennekes, geschäftsführender Gesellschafter der Mennekes Elektrotechnik GmbH &amp; Co. KG wurde als Vorsitzender des Vorstandes sowie als Vorsitzender des Tarifausschuss Metall einstimmig bestätigt. Herr Christian Hermann, geschäftsführender Gesellschafter der Krah Elektrotechnische Bauelement GmbH &amp; Co. KG wurde als stellvertretender Vorstand sowie Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des Aufsichtsrats der KIRCHHOFF Group, als stellvertretender Vorsitzende des Tarifausschuss Metall, einstimmig bestätigt.</p>
<p>Felix G. Hensel, Ehrenvorsitzender des Arbeitgeberverbandes, der dem Vorstand sowie Tarifausschuss Metall mehr als 40 Jahre angehörte, davon 15 Jahre als Vorsitzender, schied auf eigenen Wunsch aus den Gremien aus. Christopher Mennekes hob das herausragende ehrenamtliche Engagement von Herrn Hensel in seiner Laudatio hervor.</p>
<p>Neu gewählt wurden in den Vorstand Herr Jürgen Bischopink, geschäftsführender Gesellschafter der Fischer &amp; Kaufmann GmbH &amp; Co. KG sowie in den Tarifausschuss Metall Herr Patrick Großhaus, geschäftsführender Gesellschafter der Egon Grosshaus GmbH &amp; Co KG in Lennestadt.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V. gratuliert den gewählten Mitgliedern von Vorstand und Tarifausschuss Metall aufs Herzlichste und bedankt sich für dieses herausragende ehrenamtliche Engagement.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/pressemitteilung-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 07:41:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.agv-olpe.de/?p=1919</guid>

					<description><![CDATA[Vorstand und Tarifausschuss Metall des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. werben dafür, am 09. Juni wählen zu gehen, um Demokratie, Frieden Freiheit und Wohlstand in Europa zu erhalten &#160; Anlässlich ihrer Sitzung am 04.06.2024 rufen Vorstand und Tarifausschuss Metall des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. im Hinblick auf die am kommenden Wochenende anstehende [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vorstand und Tarifausschuss Metall des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. werben dafür, am 09. Juni wählen zu gehen, um Demokratie, Frieden Freiheit und Wohlstand in Europa zu erhalten</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anlässlich ihrer Sitzung am 04.06.2024 rufen Vorstand und Tarifausschuss Metall des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe e.V. im Hinblick auf die am kommenden Wochenende anstehende Europawahl zur Teilnahme auf und betonen die enorme Bedeutung der Wahl für die Zukunft von Demokratie, Frieden, Freiheit und Wohlstand.</p>
<p>Diese Werte müssen nach Innen und Außen mehr denn je verteidigt werden. Populisten und Extremisten bekämpfen zunehmend die Europäische Idee. In solchen Zeiten zunehmender europafeindlicher Überlegungen ist es aus Sicht des Arbeitgeberverbandes wichtiger denn je, ein starkes Signal für ein vereintes und vielfältiges Europa zu setzen.</p>
<p>Freie Wahlen sind ein Privileg, welches längst nicht in allen Teilen der Welt möglich ist. Sie bilden einen Teil unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, die uns allen die Möglichkeit bietet, demokratische Prozesse mitzugestalten. Aus diesem Grund darf diese Wahl nicht zu einer Protestwahl verkommen. Der Appell richtet sich an jeden Einzelnen, sich im Vorfeld inhaltlich mit den Parteien auseinandersetzen, um die individuellen Folgen der persönlichen Wahl abzuschätzen.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband betont, dass laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ein Austritt aus der EU, wie er von europafeindlichen Vertretern propagiert wird, allein für NRW das Risiko birgt, 5,1 % des Bruttoinlandsprodukts zu verlieren. Dies würde laut der Studie etwa 486.000 Arbeitsplätze gefährden. Gerade Parteien, die sich gegen Europa und Vielfalt aussprechen, gefährden den bestehenden Wohlstand in unserer Region und darüber hinaus, so die Vertreter des Arbeitgeberverbandes. Der industrielle Mittelstand, insbesondere in Nordrhein-Westfalen und im Speziellen in Südwestfalen, ist auf Europa als starken Binnenmarkt angewiesen.</p>
<p>Europa steht weiterhin vor großen Herausforderungen, die sich nur in einem geeinten und starken demokratischen Europa lösen lassen.  Nationale Alleingänge können diese Herausforderungen nicht bewältigen.</p>
<p>Neben den geopolitischen Herausforderungen zur Sicherung des Friedens in Europa muss sich Europa auch im bestehenden globalen Wettbewerb behaupten. Um hier erfolgreich zu agieren, ist der Abbau bürokratischer Belastungen dringend geboten.</p>
<p>Ein effizientes und funktionierendes Europa ist entscheidend, um den Wohlstand in unserer Region zu sichern.</p>
<p>Ein weiterer zentraler Baustein zur Erhaltung des Wohlstandes ist die Lösung des bestehenden Arbeits- und Fachkräftemangels. Vorstand und Tarifausschuss Metall unterstreichen nochmals die Bedeutung von qualifizierter Zuwanderung für die Unternehmen im Kreis Olpe. Sie betonen, dass sich schon heute die Unternehmen im Kreis Olpe durch eine vielfältige Belegschaft auszeichnen. Viele Unternehmen sind international und multinational aufgestellt, so dass vielfältige Kulturen erheblich zum Erfolg der Unternehmen im Kreis beitragen. Politische Bestrebungen, diese Vielfalt zu untergraben, sind daher strikt abzulehnen.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe betont, dass der Gang zur Wahlurne die wirksamste Möglichkeit ist, den populistischen und extremistischen Strömungen in diesem Land wirksam etwas entgegenzusetzen. Auf die anstehenden Probleme gibt es keine einfachen, von Parolen begleiteten Lösungen. Hierzu bedarf es des intensiven demokratischen Diskurses und des gemeinsamen Austauschs. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, seine Stimme abzugeben und damit aktiv zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft beizutragen.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe appelliert an alle Wahlberechtigten, die Chance zu nutzen und am Wahltag zur Wahlurne zu gehen. Nur durch eine hohe Wahlbeteiligung können wir ein klares Zeichen für ein starkes, geeintes und zukunftsorientiertes Europa setzen.</p>
<p>Nur mit einem starken Europa ist es möglich, die zentralen Herausforderungen, wie den Klimawandel und die Sicherung von Frieden erfolgreich zu bewältigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1920 aligncenter" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/06/Presse-Europa-1-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V.</p>
<p>GF Thorsten Holzhäuser</p>
<p>02761/9664-0</p>
<p>holzhaeuser@agv-olpe.de</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#NRWirtschaftFürEuropa</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/nrwirtschaftfuereuropa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 06:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Video-Statement von Herrn Christopher Mennekes]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Video-Statement von Herrn Christopher Mennekes</strong></h2>
<div style="width: 720px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-1904-1" width="720" height="720" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/04/Mennekes-1-1-Version-2-ghq5.mp4?_=1" /><a href="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/04/Mennekes-1-1-Version-2-ghq5.mp4">https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/04/Mennekes-1-1-Version-2-ghq5.mp4</a></video></div>
<h1></h1>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.agv-olpe.de/wp-content/uploads/2024/04/Mennekes-1-1-Version-2-ghq5.mp4" length="7806021" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Demokratie schützen!</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/demokratie-schuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 09:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.agv-olpe.de/?p=1818</guid>

					<description><![CDATA[Wir stehen für Offenheit, Toleranz und Zusammenhalt. &#160; In der heutigen Zeit sehen wir, wie extremistische politische Gruppen versuchen, in der Gesellschaft Unruhe und Zwietracht zu säen. Diese Gruppen vertreten eine Ideologie, die von der Mehrheit der Unternehmen und Arbeitnehmenden im Kreis Olpe klar abgelehnt wird. Die Mitglieder des Arbeitgeberverbands für den Kreis Olpe haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir stehen für Offenheit, Toleranz und Zusammenhalt.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der heutigen Zeit sehen wir, wie extremistische politische Gruppen versuchen, in der Gesellschaft Unruhe und Zwietracht zu säen. Diese Gruppen vertreten eine Ideologie, die von der Mehrheit der Unternehmen und Arbeitnehmenden im Kreis Olpe klar abgelehnt wird.</p>
<p>Die Mitglieder des Arbeitgeberverbands für den Kreis Olpe haben eine deutliche Botschaft:</p>
<p>Diejenigen, die Unsicherheit verbreiten, Ängste fördern und auf Abgrenzung sowie Ausgrenzung setzen, werden auf den starken Widerstand unserer Unternehmerinnen und Unternehmer treffen. Unsere Grundwerte sind Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Diese Prinzipien sind fest verankert und werden seit Jahrzehnten in unseren Unternehmen und von unseren Mitarbeitenden gelebt. Um diese Überzeugungen zu unterstreichen, unterstützen wir friedvolle Initiativen und Versammlungen, die sich für ein gesellschaftliches und menschliches Miteinander einsetzen und für die obigen Werte einstehen.</p>
<p>Der Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V., befürwortet daher die Aufrufe des Olper &#8222;Bündnisses gegen Rechts&#8220;.</p>
<p>Wir ermutigen alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises, sich gemeinsam mit der Organisation und uns gegen demokratiefeindliche Gruppierungen zu engagieren.</p>
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<p>Quelle: TensorSpark, stock.adobe.com, KI generiert (Titelbild)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>https://www.agv-olpe.de/aktuelles/pressemitteilung-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AGV Olpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 09:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.agv-olpe.de/?p=1814</guid>

					<description><![CDATA[Arbeitgeberverband Olpe warnt vor wirtschaftlichen Unsicherheiten und fordert politische Verlässlichkeit Olpe, 16. Januar 2024 Der Arbeitgeberverband Olpe präsentiert besorgniserregende Ergebnisse aus seiner jüngsten Konjunkturumfrage. Die Umfrage, an der ein Großteil der M+E-Betriebe im Kreis Olpe mit rund 10.000 Beschäftigten und etwa 570 Auszubildenden teilnahm, offenbart eine deutlich gedämpfte Wirtschaftsstimmung und zeigt, dass es dringend eines [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Arbeitgeberverband Olpe warnt vor wirtschaftlichen Unsicherheiten und fordert<br />
politische Verlässlichkeit<br />
Olpe, 16. Januar 2024</h2>
<p>Der Arbeitgeberverband Olpe präsentiert besorgniserregende Ergebnisse aus seiner jüngsten<br />
Konjunkturumfrage. Die Umfrage, an der ein Großteil der M+E-Betriebe im Kreis Olpe mit rund 10.000<br />
Beschäftigten und etwa 570 Auszubildenden teilnahm, offenbart eine deutlich gedämpfte<br />
Wirtschaftsstimmung und zeigt, dass es dringend eines wirtschaftspolitisch verlässlichen Rahmens bedarf,<br />
um vor dem Hintergrund der zahlreichen Herausforderungen den Anschluss nicht zu verlieren.<br />
„Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Teilnehmerzahl an der Umfrage verdoppelt. Das ist ein klares Zeichen<br />
für die wachsenden Sorgen der heimischen Wirtschaft“, so der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes,<br />
Christopher Mennekes. Er betonte, dass sich die Stimmungslage mit Blick auf die aktuelle Umfrage nochmals<br />
deutlich eingetrübt habe. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres war die Stimmung der<br />
Unternehmerinnen und Unternehmer im Hinblick auf die Nach- und Auswirkungen der zahlreichen Krisen<br />
gedämpft.<br />
„Der derzeitige wirtschaftspolitische Rahmen ist alles andere als verlässlich und setzt mitunter noch<br />
Fehlanreize“, konstatierte Christopher Mennekes. So führen unklare oder wenig verlässliche Förderkulissen<br />
genau zum Gegenteil und behindern eher das angestrebte Ziel beispielsweise eines klimafreundlichen<br />
Umbaus. Die damit einhergehenden Unsicherheiten tragen zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage bei,<br />
gleichzeitig führen die bestehenden bürokratischen Aufwände wie z.B. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz<br />
sowie die nach wie vor nicht zufriedenstellend gelöste Situation bei den Energiepreisen zu deutlich<br />
gestiegenen Belastungen bei den Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. „Zwar hätten<br />
sich die Energiepreise stabilisiert, aber auf einem im europäischen Vergleich deutlich zu hohen Niveau“, so<br />
Christopher Mennekes. Investitionszurückhaltung, weniger Beschäftigung oder im schlimmsten Fall<br />
Abwanderungen in andere Länder seien die Folge.<br />
Die Konjunkturumfrage des AGV belegt die Investitionszurückhaltung. Gerade einmal 17 % der Unternehmen<br />
sehen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Inlandsinvestitionstätigkeit, 38 % gehen davon aus, dass<br />
sie im Inland weniger investieren. Im vergangenen Jahr war dieses Verhältnis immerhin noch 58 %, die von<br />
einer Steigerung und 8 %, die von einem Rückgang ausgingen. Bei den Auslandsinvestitionen ist die Situation<br />
positiver. Hier gehen immerhin 31 % von einer Steigerung und 50 % von einem gleichbleibenden Niveau aus.<br />
Die aktuellen Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum<br />
Bundeshaushalt verstärken die Unsicherheit. Der AGV Olpe fordert eine Wirtschaftspolitik mit Weitblick, die<br />
auch die Frage der Versorgungssicherheit berücksichtigt. „Die Unternehmen benötigen einen verlässlichen<br />
Planungshorizont. Viele Unternehmen sind mitten in der Transformation oder bereiten sich darauf vor. In<br />
einer Zeit, in der die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren noch weit hinter den<br />
Möglichkeiten zurückbleibt und insbesondere die Absicherung durch grundlastfähige Gaskraftwerke noch<br />
nicht voranschreitet, ist es umso wichtiger über einen verlässlichen Planungshorizont zu sprechen und die<br />
aufkommenden Fragen zu klären, da die wirtschaftspolitischen Weichenstellungen der nächsten Jahre und<br />
Jahrzehnte die Unternehmensplanung in ganz erheblichem Maße beeinflussen“, so Mennekes.<br />
Arndt G. Kirchhoff, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Metall und Präsident von unternehmer<br />
nrw, pflichtete Christopher Mennekes bei und betont, dass es nunmehr fünf vor zwölf für einen<br />
wirtschaftspolitischen Kurswechsel sei. Allein die Diskussion um ein grundsätzliches Verbot von PFAS (perund<br />
polyfluorierte Alkylsubstanzen) zeige mehr als deutlich, dass aktuell weder in Europa noch in<br />
Deutschland das politische Gespür eines praxisorientierten Problembewusstseins erkennbar sei. Er betont,<br />
dass es nunmehr dringend an der Zeit sei, sich der Säulen der sozialen Marktwirtschaft zu besinnen und<br />
Wirtschaft und Arbeit als Basis unseres Wohlstandes zu fördern, um vor dem Hintergrund der anstehenden<br />
zukünftigen Herausforderungen durch Demografie, Dekarbonisierung, Digitalisierung und De-Globalisierung<br />
der aktuell auch im politischen Umfeld erkennbaren Spaltung und teilweise gesellschaftlichen Radikalisierung<br />
keinen Vorschub zu leisten. Nur gemeinsam können Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die aktuellen und<br />
zukünftigen Herausforderungen lösen und Wohlstand erhalten.<br />
Christian Hermann ergänzte, dass es aus seiner Sicht beunruhigend sei, wenn gesellschaftlich der Eindruck<br />
entstünde, dass der historisch hohe Rückgang an CO2-Emissionen im Jahr 2023 eine uneingeschränkt positive<br />
Entwicklung sei. Zur Wahrheit gehöre auch, dass diese Einsparungen zu einem signifikanten Teil auf<br />
Abschaltungen von Anlagen in Industrieunternehmen und damit auf Verzicht von Wertschöpfung beruhen.<br />
Aus Sicht der Industrie sei die Aussage, welche die Agora-Energiewende Smart Energy for Europe Platform<br />
(SEFEP) gGmbH in ihrer Pressemitteilung hierzu verlautbaren ließ, nämlich, dass die konjunktur- und<br />
krisenbedingten Produktionsrückgänge keine nachhaltige Form der Einsparung seien und die<br />
Bundesregierung für eine nachhaltige Lösung die Lücken der Klimapolitik im Verkehrs- und Gebäudebereich<br />
schließen müsse, zwar nüchtern betrachtet nachvollziehbar, jedoch, so Hermann weiter, gehöre zur<br />
Wahrheit auch, dass der Wohlstand dieses Landes und damit auch der gesamte Sozialstaat auf wirtschaftlich<br />
gesunden Unternehmen, der Wertschöpfung und den damit verbundenen Arbeitseinkommen beruhe und<br />
gerade vor diesem Hintergrund die aktuelle Entwicklung im industriellen Umfeld &#8211; bei alle Notwendigkeit<br />
einer klimafreundlichen Transformation &#8211; mit großer Sorge betrachtet werden muss.<br />
Am Ende können die anstehenden, teils disruptiven Herausforderungen nur bewältigt werden, wenn der<br />
wirtschaftspolitische Rahmen wettbewerbsfähige und industriefreundliche Strukturen ermöglicht.<br />
Die Ergebnisse der diesjährigen Konjunkturumfrage sind Zeugnis einer deutlich eingetrübten Stimmungslage,<br />
die auch aufzeigt, dass der wirtschaftspolitische Rahmen schnellstmöglich neu justiert werden muss. Hohe<br />
Unsicherheiten, eine fehlende Verlässlichkeit der Politik, nach wie vor bestehende aber auch neu<br />
hinzukommende bürokratische Hemmnisse sowie die bestehenden Energiepreissituation tragen derzeit<br />
wenig zu Stabilisierung und Wachstum bei.<br />
So hat sich sowohl die Geschäfts- als auch die Auftragslage in der Tendenz gegenüber dem Vorjahr nochmals<br />
deutlich eingetrübt. Aktuell beurteilen lediglich 17 % der Betriebe die Geschäftslage als gut. Zum Vergleich,<br />
im Vorjahr beurteilten trotz der bestehenden multiplen Krisen immerhin noch 45 % der Betriebe ihre<br />
Geschäftslage als gut. In der aktuellen Umfrage konstatieren 39 % eine befriedigende und 43 % eine schlechte<br />
Geschäftslage. Auch bei den Erwartungen der Geschäftslage in den kommenden 6 Monaten bestätigt sich<br />
diese Tendenz. Lediglich 4 % erwarten in den kommenden Monaten eine Verbesserung. 79 % gehen von<br />
einer gleichbleibenden Lage aus und 17 % sehen eine weitere Verschlechterung. Die aktuelle Auftragslage<br />
zeichnet ein ähnliches Bild. Auch hier beurteilen gerade einmal 17 % der Unternehmen die derzeitige<br />
inländische Auftragslage als gut, lediglich 4 % erwarten für die kommenden 6 Monate eine Verbesserung. Im<br />
vorigen Jahr gingen noch 50 % von einer guten inländischen Auftragslage aus, auch bei den zukünftigen<br />
Perspektiven sahen 17 % ein Potenzial für eine Verbesserung. In der Tendenz, wenn auch nicht ganz so<br />
pessimistisch, bestätigt sich die Situation auch im Hinblick auf die ausländische Auftragslage.<br />
Die derzeitige Ertragslage spiegelt ein heterogenes Bild. Mit 29 % in der aktuellen Umfrage zu 33 % in der<br />
vorherigen Umfrage beurteilten die Unternehmen ihre Lage als schlecht. Gleichzeitig wird deutlich, dass von<br />
in der Vergangenheit 33 % der Unternehmen, die ihre Ertragslage als gut beurteilten, nur 8 % dies in der<br />
aktuellen Umfrage sehen. Somit ergibt sich im Vergleich ein deutlicher Zuwachs bei den Unternehmen, mit<br />
einer befriedigenden Ertragslage. Hier beträgt der Anteil aktuell 63 %. Im vergangenen Jahr lag er bei 33 %.<br />
Eine leichte Eintrübung zeigt sich bei den Erwartungen für die kommenden 6 Monate. Hier gehen lediglich<br />
4 % &#8211; gegenüber 17 % im Vorjahr – von einer Verbesserung aus. 71 % beurteilen die Lage als gleichbleibend<br />
und 25 % sehen eine Verschlechterung.<br />
Insgesamt bestätigen die Ergebnisse der Umfrage in weiten Teilen die Prognosen des Sachverständigenrates<br />
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aber auch der Wirtschaftsforschungsinstitute.<br />
Derzeit befinde sich Deutschland in einer strukturellen Krise, die es schnellstmöglich zu überwinden gilt.<br />
Deutschland verzeichnet seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften<br />
des Euro-Raums. Laut Sachverständigenrat ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund der im vergangenen<br />
Jahr stark angestiegenen Energiepreise sowie eines hohen Anteils an energieintensiven Industriezweigen an<br />
der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend.<br />
Die Unternehmer des Kreises Olpe fordern eine Wirtschaftspolitik, die mehr Anreize und weniger Verbote<br />
setzt, die Innovationen und Investitionen positiv beeinflusst.<br />
Deshalb forderten Mennekes, Kirchhoff und Hermann unisono einen schnellen Kurswechsel hin zu einer<br />
unterstützenden, unbürokratischen und verlässlichen Wirtschaftspolitik.<br />
Ein positiveres Bild zeichnet die Umfrage im Hinblick auf die Beschäftigungssituation im Kreis Olpe, 54 % der<br />
Unternehmen wiesen in den vergangenen 6 Monaten eine stabile Beschäftigungssituation auf, 33 % bauten<br />
ihre Beschäftigung sogar auf. Auch für die Entwicklung in den nächsten 6 Monaten gehen fast 60 % der<br />
Unternehmen von einer unveränderten Beschäftigung aus. Die Entwicklung bei den Ausbildungsplätzen<br />
erweist sich ebenfalls als sehr stabil, lediglich 4 % der Unternehmen gehen von einer abnehmenden Tendenz<br />
aus. Es sei erfreulich, so Mennekes, dass die Unternehmen trotz aller bestehenden Unwegsamkeiten an ihren<br />
Mitarbeitenden festhalten. Dies dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade im Kreis Olpe der<br />
bestehende Fach- und Arbeitskräftemangel, die Unternehmen vor große Herausforderung stellt und<br />
zukünftig stellen wird.<br />
Abschließend betonten Mennekes, Kirchhoff und Hermann einstimmig, dass nunmehr der<br />
wirtschaftspolitische Kurswechsel gelingen muss, um Deutschland wieder erfolgreich zu machen und<br />
Wachstum sowie Wohlstand zu ermöglichen. Nur unter diesen Rahmenbedingungen gelinge die Bewältigung<br />
der bevorstehenden Herausforderungen einer klimaneutralen Transformation.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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